Frieden durch Business 

Wie Trump die Diplomatie verändert

Während die EU gerade ihr 19. Sanktionspaket durchpeitscht, die Verteidigungsausgaben mancher Mitgliedsstaaten auf fünf Prozent des BIP hochjagt und sich ganz offen auf einen langen, zermürbenden Konfrontationskurs mit Russland einlässt, dealt die Trump-Administration schon den Frieden. Jared Kushner, Trumps umtriebiger Schwiegersohn, Kirill Dmitriev, Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, und Trumps neuer Nahost- und Ukraine-Sondergesandter Steve Witkoff haben sich in den letzten Wochen nicht nur in Moskau mit Putin getroffen, sondern auch in Witkoffs Luxusvilla in Miami vertraulich zusammengesessen. Thema: Wie sieht die Welt aus, nachdem endlich Waffenruhe in der Ukraine herrscht – und wie man mit richtig fetten gemeinsamen Geschäften dafür sorgt, dass sie auch hält.

Die Sanktionsorgie der EU hat vor allem eines geschafft: Deutschland wirtschaftlich ausgeknockt. Die energieintensive Industrie hat seit 2022 etwa ein Fünftel ihrer Produktion eingebüßt. BASF schließt Werke, Mittelständler wandern nach Amerika oder Asien ab, die Raffinerie Schwedt kämpft ums Überleben, und das Land steckt im dritten Jahr Rezession oder zumindest Stagnation – die schlechteste Performance seit der Wiedervereinigung. Die Bürger zahlen Rekordpreise für Strom und Diesel, während Brüssel sich selbst auf die Schulter klopft, weil wieder ein paar russische Oligarchen-Yachten beschlagnahmt wurden.

Trump hingegen sieht in Russlands unerschlossene Bodenschätze – Öl, Gas, Nickel, Palladium, seltene Erden, die ganze Arktis – als das, was sie sind: eine Goldgrube für amerikanische Firmen und gleichzeitig ein Hebel, den Europa nie hatte. Sein Kalkül ist so einfach wie brutal: Wenn Exxon, Chevron und Co. gemeinsam mit Rosneft und Gazprom Milliarden in neuen Feldern verdienen, wenn amerikanische und russische Ingenieure Seite an Seite LNG-Terminals und Pipelines bauen, dann wird niemand mehr Lust haben, sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen. Ein Teil der Lizenzeinnahmen soll direkt in einen Ukraine-Wiederaufbaufonds fließen, der Rest macht beide Seiten reich und abhängig voneinander. Frieden durch Profit, abgesichert durch Gegenseitigkeit.

Wie erbärmlich wirkt dagegen das Angebot der EU: immer neue moralische Predigten, immer neue Verbote, immer neue Milliarden für Granaten und Panzer, die den Krieg nur verlängern, aber den Frieden keinen Millimeter näher bringen.

Selbst in Trumps eigener Partei gibt es dafür Kritik, und zwar nicht von irgendwelchen europäischen Gutmenschen, sondern von republikanischen Hardlinern. Sein freundschaftlich-geschäftlicher Umgang mit Qatar stößt vielen sauer auf – verständlicherweise. Das Emirat hat jahrelang die politische Führung der Hamas in Luxushotels in Doha einquartiert, die Muslimbruderschaft großzügig finanziert und gilt als einer der größten Unterstützer islamistischer Netzwerke weltweit. Und trotzdem überreicht Qatar Donald Trump gerade einen 400-Millionen-Dollar-Boeing 747-8 als künftige Air Force One, was manche Senatoren bereits als „Geschenk von Hamas-Freunden“ brandmarken.

Genau das aber ist der Plan. Trump macht es wie Willy Brandt in den Siebzigern: Wandel durch Annäherung. Er lockt die Scheichs mit Investitionen in Milliardenhöhe in den USA, holt sie aus ihrer (inzwischen zwar offiziell beendeten, aber unter vielen Arabern immer noch misstrauisch beäugten) Isolation und bindet sie ein. Wer zusammen Milliarden verdient, der führt keinen Heiligen Krieg und keinen Stellvertreterkrieg mehr.

Frieden durch Business eben.  

Europa siegt sich mit Moral zu Tode und zahlt die Rechnung.  

Trump dealt die Welt wieder zusammen – und lacht sich ins Fäustchen.

Wer gewinnt am Ende? Nicht der, der am lautesten „Werte!“ schreit.  

Sondern der, der am cleversten dealt.

 “Du wirst nichts besitzen …” – schon mal darüber nachgedacht?

“Du wirst nichts besitzen …” verspricht das WEF seit geraumer Zeit und es klingt in meinen Ohren nicht verlockend. Ist das nur so dahingesagt, oder ernst gemeint? 

Als Unternehmer nimmt man es besser ernst. Zumal die Wegzugsbesteuerung ja schon einen Vorgeschmack gibt auf das “Du wirst nichts (mehr) besitzen …”. 

Die Verschuldung der USA hat exorbitante Ausmaße erreicht und keine Umkehr in Sicht. Der Schuldendienst ist inzwischen die am schnellsten wachsende Ausgabenposition und übersteigt bereits die Ausgaben für Verteidigung. Ein Crash des US-Dollars und damit des Weltwährungssystems ist unvermeidlich, zumal die Situation anderer Zentralbanken ähnlich prekär aussieht.

Das globale Finanzsystem bereitet sich auf eine solche Krise vor. Die BRICS-Staaten entkoppeln sich schrittweise vom US-Dollar und die Federal Reserve schafft im Verbund mit Europäischer Zentralbank, Bank of England, Bank of Japan und anderen Marktteilnehmern ein System, das den Transfer von Bank-Sicherheiten jeder Art von unten nach ganz oben am Tag X organisiert. 

Ein ehemaliger Hedgefonds-Manager hat das in seinem Buch “Die Große Enteignung” detailliert beschrieben und belegt. Die WEF-Ankündigung wird damit nachvollziehbar. 

Du hast als Unternehmer Dein eigenes Haus, das Firmengebäude und Betriebsmittel kreditfinanziert? Du hast Überschüsse zur Alterssicherung in Aktien, Fonds und Versicherungen angelegt? Das sind alles Sicherheiten, die im Fall des Crashs der Hausbank eingezogen, weit nach oben durchgereicht und gebündelt weitervermarktet werden können. Kredite sind trotzdem zurückzuzahlen, aber das Eigentum ist futsch. Du musst, laut WEF, jetzt nur noch glücklich sein.

Das kann und wird nicht passieren? Doch es wird und es wäre nicht das erste Mal. 

In den letzten 120 Jahren gab es mehrere bedeutende Finanzkrisen weltweit, die durch verschiedene Ursachen ausgelöst wurden und weitreichende Auswirkungen hatten. 

Große Depression (1929-1939): Die Bankenkrisen während der Großen Depression führten zu massiven Verlusten für Sparer, da viele Banken insolvent wurden und ihre Einlagen nicht zurückzahlen konnten. Dies trug zur Einführung von Einlagensicherungssystemen in vielen Ländern bei.

Gold Reserve Act (1934). Während der Großen Depression unter Präsident Franklin D. Roosevelt. Der Akt hatte zum Ziel, die Wirtschaft durch Erhöhung der Geldmenge zu stimulieren und die Deflation zu bekämpfen.

Vor dem Gold Reserve Act erließ Präsident Roosevelt die Executive Order 6102 im April 1933, die den privaten Besitz von Goldmünzen, -barren und -zertifikaten verbot, mit Ausnahme von bestimmten Zwecken wie Schmuck oder industrieller Nutzung. US-Bürger waren verpflichtet, ihr Gold an die Federal Reserve im Austausch gegen US-Dollar zum festgesetzten Preis von 20,67 USD pro Unze zu übergeben. Das Ziel war es, die Kontrolle über das Gold zu zentralisieren und die Geldpolitik während der Wirtschaftskrise zu stärken.

Lateinamerikanische Schuldenkrise (1980er): In einigen Ländern, die von der Schuldenkrise betroffen waren, führten hohe Inflationsraten und Währungsabwertungen zu erheblichen Verlusten für Sparer und Unternehmer. Die Kaufkraft von Ersparnissen erodierte schnell, und Unternehmen hatten Schwierigkeiten, Kredite zu bedienen und im internationalen Wettbewerb zu bestehen.

Asienkrise (1997-1998): Die Abwertung der Währungen und der Zusammenbruch des Finanzsystems in einigen asiatischen Ländern vernichtete Vermögenswerte von Sparern und Unternehmern. Insbesondere in Ländern wie Indonesien, Südkorea und Thailand waren die Verluste erheblich.

Globale Finanzkrise (2007-2008): Während der Finanzkrise kam es in einigen Fällen zu erheblichen Verlusten für Sparer, besonders dort, wo Banken zusammenbrachen und die Einlagensicherung entweder nicht ausreichend war oder die Rettung von Banken nicht gewährleistet wurde. In einigen Ländern führten Rettungsaktionen und die anschließende Staatsschuldenkrise zu Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen, die indirekt Eigentum und Ersparnisse belasteten.

Zypern (2012-2013): Die Finanzkrise in Zypern gipfelte im März 2013, als zur Rettung des Bankensektors ein umstrittenes Bail-in-Programm eingeführt wurde. Dieses Programm sah vor, dass große Einlagen bei den zwei größten Banken des Landes – der Bank of Cyprus und der Laiki Bank – teilweise in Aktien der Banken umgewandelt wurden, was effektiv einen Verlust für die Einleger bedeutete. Konten mit mehr als 100.000 Euro wurden dabei herangezogen, um die Banken zu rekapitalisieren. Dies war das erste Mal in der Eurozone, dass ein Bail-in-Mechanismus zur Rettung von Banken eingesetzt wurde, was international für Aufsehen sorgte.
Libanon (seit 2019): Libanon erlebt seit 2019 eine tiefe Wirtschafts- und Finanzkrise, die durch jahrzehntelange Misswirtschaft, Korruption und hohe Staatsschulden verursacht wurde. Die Krise führte zu einem drastischen Wertverlust der libanesischen Lira, Hyperinflation und einem Zusammenbruch des Bankensystems. Banken führten strikte Kapitalkontrollen ein, um einen Bank-Run zu verhindern, was es Sparern und Unternehmern unmöglich machte, auf ihre Einlagen zuzugreifen oder Kapital ins Ausland zu transferieren. Die Entwertung der Währung und die Kapitalkontrollen haben effektiv zu einem erheblichen Verlust an Kaufkraft und Vermögen geführt.
Argentinien: Argentinien hat im Laufe seiner Geschichte mehrere schwere Wirtschafts- und Finanzkrisen durchgemacht, zuletzt 2001 und dann wieder zunehmend seit 2018. Die Krise von 2001 ist besonders bekannt für den Corralito, eine Maßnahme, die es Sparern weitgehend verbot, auf ihre Einlagen in US-Dollar zuzugreifen, und letztlich zu massiven Verlusten führte, als die Einlagen in abgewertete Pesos umgetauscht wurden. Argentinien hat auch mit hohen Inflationsraten und Währungsabwertungen zu kämpfen, was den Wert von Ersparnissen und Vermögen erodiert. Die Regierung hat wiederholt Kapitalkontrollen eingeführt, um Devisenabflüsse zu begrenzen und den Peso zu stabilisieren.

In vielen Fällen führten diese Krisen auch zu einer Verschärfung der Regulierung des Finanzsektors und der Einführung von Sicherheitsnetzen wie der Einlagensicherung, um zukünftige Enteignungen von Sparern zu vermeiden. Jedoch ist zu beachten, dass in einigen Fällen die Maßnahmen zur Bekämpfung der Krisen, wie hohe Inflation oder die Rettung von Staatsfinanzen durch Steuererhöhungen, ebenfalls zu Vermögensverlusten bei Sparern und Unternehmern führen können.

Was tun? 

Es gibt aus meiner Sicht nur eine plausible Option, um solch eine Krise finanziell zu überstehen: ein Geldsystem ohne Zentralbank, das nicht von der Politik endlos ausgeweitet und damit manipuliert werden kann. Für Unternehmer ist es deshalb unverzichtbar, sich mit Bitcoin zu befassen. Mehr dazu hier und hier.

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Das Klima bricht Deutschland das Genick

Es ist viel los in den Märkten: 

Das Thema KI macht den Chiphersteller Nvidia zur Nummer 6 der werthaltigsten Assets, vor Amazon und Meta, unmittelbar hinter Alphabet/Google und Saudi Aramco

Das sagt einiges über die Bedeutung, die KI zugemessen wird. 

Auf seinem Weg das globale Finanzsystem umzukrempeln, ist Bitcoin schon auf Platz 9 angekommen, kurz davor, erst Silber und dann Amazon in der Marktkapitalisierung zu überholen. 

Was haben KI und Bitcoin gemeinsam? Richtig, massiver Energieverbrauch. 

Aber Hilfe ist unterwegs.

Man muss im Leben eben Prioritäten setzen. Entweder in der Entwicklung von Zukunftstechnologien dabei sein, oder heißer Luft hinterherjagen.

Aufgefallen, dass diese epochale Meldung nur mit Abo zu lesen ist? Ganz großes Kino.

Die Verfügbarkeit und Nutzung preiswerter Energie hat Industrieländer wie Deutschland und deren Lebensstandard über mehr als ein Jahrhundert vorangebracht. 

Der Wahn, dass man mit der Reduzierung anthropogener CO2-Emission das Weltklima steuern kann, wird diesen Wohlstand in deutlich kürzerer Zeit vernichten.   

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Auswandern um Steuern zu sparen?

Während viele Länder die Ansiedlung ausländischer Unternehmer zum Ziel ihrer Wirtschaftspolitik machen, geht es Deutschland darum, das Abwandern zu verhindern.

Unternehmer und Unternehmen verlassen ein Land, wenn 

  • die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht mehr stimmen
  • die unternehmerische und persönliche Freiheit eingeschränkt wird
  • man mit seinen Steuern keine desaströse Politik finanzieren will

Heute habe ich mit Interesse eine Episode von Perspektive Ausland angeschaut, wo es um “Grundsätze zur Anwendung des Aussensteuergesetzes” vom Dezember 2023 geht, eine 250-seitige verbindliche Handlungsvorschrift für die deutschen Finanzämter. 

Das betrifft einen Großteil meiner Leser, die Unternehmer und Selbständige, Digitale Nomaden und Perpetual Traveller sind. Der oben verlinkte Beitrag erklärt das Dokument im Detail und viel besser, als ich das hier könnte. Der Kanal bietet darüber hinaus eine Vielzahl sehr informativer Beiträge für Auswanderungs-willige.

Aus vielen Gesprächen mit deutschstämmigen Neubürgern hier in Panama weiß ich, dass Steuern sparen fast nie oder eher selten die Hauptmotivation zum Wohnortwechsel ins Ausland gewesen ist, den ich gern als Aufstieg bezeichne. Die Hauptgründe habe ich oben schon genannt.  

Ich meine, dass es im Kern um persönliche Freiheit geht, um weniger Staaat, um weniger Bevormundung und darum, mehr Mittel für die eigenen Ziele zu haben, statt für die Rettung der Welt abgeben zu müssen.

Die Idealkonstellation sieht dabei so aus, dass man sich sauber aus dem deutschen Finanzsystem verabschiedet und seine Geschäfte in der neuen Heimat so organisiert, dass man legal nichts mit der dortigen Finanzverwaltung zu tun hat.

Nie wieder Finanzamt. 

Geht das überhaupt und ist es nicht unfair? 

Schlüssel in diesem Konzept ist das Territorialsteuerprinzip, wo also Einnahmen aus dem Ausland nicht nur nicht besteuert werden, sondern überhaupt keine Buchhaltungspflicht dafür besteht. Und das gilt, z.B. in meiner Heimat Panama, nicht nur für Residenten, sondern auch für inländische Unternehmer. Die sind vor Jahren schon einmal Sturm gelaufen gegen die geplante Abschaffung. Danke dafür.

Ist es unfair? 

Ich gehe mal davon aus, dass die Länder mit Territorialbesteuerung schon wissen, was sie tun: Erfolgreiche Unternehmer ins Land zu holen, die hier Investitionen tätigen. Inländische Unternehmer ermutigen, ins Ausland zu expandieren. Und all das kommt auf unterschiedlichste Weise wieder dem eigenem Land zugute. 

In Deutschland ist es Dr. Markus Krall, der Einkommens- und Unternehmenssteuern als Raub bezeichnet, nur Verbrauchssteuern für akzeptabel und gerecht hält.

OECD und EU sehen das anders und setzen alle Hebel an, um insbesondere kleine Staaten zur Abschaffung solcher Regelungen zu bewegen. 

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Fantasialand in 2030 klimaneutral … und was dann?

In Prof. Riecks Youtube-Kanal zu Spieltherorie gab es bisher zwei Folgen zum Thema Wärmepumpe. Einer seiner geladenen Experten war beide Male ein Professor Quaschning. In einer Folge führte dieser u.a. wie folgt aus:

Also wir müssen erstmal fragen, wo kommt das Jahr 2045 her … da gibt es keine wissenschaftliche Ausarbeitung dazu … wie wir wissen gibt es ja das Pariser Klimaschutzabkommen … und da wissen wir, dass wir massive Folgen haben werden, massivste Folgen und die werden wir nur verhindern können, wenn wir relativ schnell klimaneutral werden … die Kollegen aus der Klimaforschung sagen also 1.5 Grad Erwärmung ist eigentlich schon so eine kritische Grenze, wo die Systeme anfangen zu kippen …die 1,5 Grad, da sind wir schon nahe dran, haben schon etwa 1,2 Grad erreicht und oberhalb von 2 Grad wird es dann irgendwann unkontrollierbar … wir werden Zustände sehen, wo Teile der Erde zu heiß werden, dass man dort wirklich auch leben kann, wir werden irgendwie wirklich Probleme mit der Nahrungsmittelversorgung kriegen, wir werden Probleme kriegen, dass … Flüchtlingsströme in großem Ausmaß passieren und deswegen sollten wir wirklich deutlich unter 2 Grad, möglichst 1,5 Grad erreichen. Das ist ja auch Gegenstand des Pariser Klimaabkommens. Nun kann man berechnen, wie viel CO2 uns dann noch zusteht. Ich hole deswegen ein bißchen weit aus, weil es gibt vom Sachverständigen- rat für Umweltfragen eine Berechnung, die für Deutschland sagt, also für 1,5 Grad müssen wir eigentlich 2030 klimaneutral werden “ 

Das muss ich nochmal zitieren: “ … es gibt vom Sachverständigenrat für Umweltfragen eine Berechnung, die für Deutschland sagt, also für 1,5 Grad müssen wir eigentlich 2030 klimaneutral werden …“

Na gut, nehmen wir also an, dass Deutschland in 2030 „klimaneutral“ ist. Was bedeutet das? Ganz einfach. Deutschland ist wirtschaftlich tot und das Weltklima zuckt mit den Schultern.

Wird überhaupt zur Kenntnis genommen, dass Deutschland (noch) keine geschlossene Anstalt ist und jegliche Reduzierung von CO2 in einem Land KEINERLEI RELEVANZ für den CO2-Anteil in der Erdatmosphere hat?

Und jetzt stellen wir uns noch vor, dass die „Wissenschaft“ in einigen Jahren herausfindet, dass doch nicht CO2 das Klima massgeblich steuert, sondern die Sonne.

„Oops, wir haben uns leider getäuscht. Schade um Deutschland und die Menschen dort.“

Sehen wir es mal positiv, als Erlösung aus der Dauerpanik mit Klima, Covid und Nazis.

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Unternehmer⟴ Wegweiser – Wenn die Welt kopfsteht, braucht es Orientierung

Politik und Technologie haben sich in der guten alten Zeit langsam und vorhersehbar verändert. Das ist vorbei. 

Diese Publikation soll beitragen, dass Sie, der Unternehmer, bereit sind für die kommenden turbulenten Jahre. 

Was hat diese Turbulenzen verursacht? 

  • In der Technologie wissen wir das ziemlich genau. 

Es geht zurück auf Moore’s Gesetz aus den 1960er Jahren. Es postuliert, dass die Leistungsfähigkeit integrierter Schaltkreise sich ungefähr alle 18 Monate verdoppelt, bei reduzierten Preisen. 

Das beschreibt ein exponentielles Entwicklungstempo und führt zu disruptiven Veränderungen überall da, wo digitale Technologie eingesetzt wird.  

Wer die Geschichte mit dem Schachbrett kennt, also auf jedem Feld doppelt so viele Reiskörner zu platzieren, wie auf dem vorherigen, ahnt was auf uns zukommt.  

  • In der Politik gibt es mehrere Gründe. Zum einen die ausufernde Staatsverschuldung, was unvermeidlich Inflation bedeutet.  

Zum anderen führen massive staatliche Eingriffe in die Wirtschaft zur Belastung der Unternehmen und abnehmender Wettbewerbsfähigkeit. 

Mit UN, EU, WEF, WHO und unzähligen NGOs setzen Bürokraten und Aktivisten die Rahmenbedingungen, nicht Unternehmer.  

Für wen schreibe ich hier?

In erster Linie für die Inhaber und geschäftsführenden Gesellschafter kleiner und mittelgroßer Unternehmen. Sie haben keine Zeit für Schnickschnack (oder bullshit, wie die Amerikaner sagen), sondern müssen Tag für Tag den Laden am Laufen halten.  

Deshalb will dieses Blog Wegweiser sein zu Themen, die er vorher nicht im Fokus oder unterschätzt hat, die aber essentiell für den Erfolg seiner Unternehmung sind oder bald sein werden.

Diese Themen sind entscheidend für die Zukunft Ihres mittelständischen Unternehmens:

  • GLOBAL. Vieles was in Weltpolitik und -wirtschaft passiert, hat Auswirkungen auf Märkte und damit mehr oder weniger direkt auf Ihr Unternehmen. 
  • DIVERSIFIZIERUNG. Veränderungen sind die einzige Konstante im Geschäftsleben und das gilt jetzt mehr als zuvor. Es ist deshalb unverzichtbar, bei Produkten, Märkten und Standorten Optionen zu haben.  
  • DIGITAL. Digitalisierung hat erhebliches Potential und ist Voraussetzung, die nächste große Herausforderung (KI) meistern zu können. Hier werden Erfolgsgeschichten erzählt, keine Märchen. 
  • KI. Künstliche Intelligenz ist im Alltag angekommen, kann Prozesse in vielen Bereichen optimieren, Produktivität messbar steigern.  
  • BITCOIN. Lange Jahre ignoriert, haben führende Finanzunternehmen nun eine Wende vollzogen und steigen ein. Keine Anlageklasse hat eine Wertsteigerung aufzuweisen, wie Bitcoin. 
  • LIFESTYLE. Ein Unternehmen führen, ist ein Knochenjob. Gesundheit und Fitness sind unverzichtbar, um das gut durchzustehen. 

Jede Kategorie wird ausführlich und mit Blick auf die Bedürfnisse eines Unternehmers beschrieben.

Dieses Blog wird ständig aktualisiert und will so Ihr Wegweiser für geschäftskritische Zukunftsthemen werden.  

Beratungsbedarf? Dann hier weiterlesen.

  

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Politik: Panama wird von der Grauen Liste der FATF gestrichen

Die Financial Action Task Force (FATF) bescheinigte Panama am Freitag, dass es den für 2019 vereinbarten Aktionsplan zur Behebung der bei der Geldwäscheprävention festgestellten Mängel im Wesentlichen abgeschlossen hat, was bedeutet, dass das Land kurz davor steht, die graue Liste der internationalen Organisation zu verlassen.

Die Ankündigung erfolgte am Ende der zweiten Plenarsitzung der FATF in diesem Jahr in Paris, Frankreich.

In seiner Antwort auf eine Frage von La Prensa in einer gemischten Pressekonferenz hob der Präsident der FATF, Raja Kumar, die Fortschritte Panamas hervor und wies auf den veränderten Ton im Vergleich zu den letzten Konferenzen hin, in denen die FATF-Vertreter auf die Vervollständigung des Aktionsplans gedrängt und sogar vor der Möglichkeit gewarnt hatten, das Land auf die schwarze Liste zu setzen.

Kumar wies darauf hin, dass das Land nachweislich über ein solides System verfügt, um angemessene und aktualisierte Informationen über die Endbegünstigten der Unternehmen zu erhalten, sowie über einen rechtzeitigen Zugang zu Informationen durch die zuständigen Behörden. Diese Empfehlungen waren anhängig, bis d eine positive Bewertung mit der Umsetzung und dem Hochladen von Informationen aus dem Register der wirtschaftlichen Eigentümer.

In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung verwies die Organisation auf andere Maßnahmen, die Panama in den letzten Jahren ergriffen hat, wie z. B. die Stärkung des nationalen und sektoralen Verständnisses für die Risiken der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung und die Ergreifung von Maßnahmen zur Identifizierung von nicht lizenzierten Geldüberweisern, die Anwendung eines risikobasierten Ansatzes zur Überwachung des Nicht-Finanzsektors und die Anwendung wirksamer, verhältnismäßiger und abschreckender Sanktionen gegen Verstöße gegen die Geldwäsche; Nutzung der Informationen der Finanzanalyseeinheit für Geldwäscheuntersuchungen, Nachweis der Fähigkeit zur Ermittlung und Verfolgung von Geldwäsche im Zusammenhang mit ausländischen Steuerstraftaten sowie rechtzeitige und konstruktive internationale Zusammenarbeit.

VOR-ORT-BESUCH
Sobald der Aktionsplan fertiggestellt ist, werden FATF-Experten das Land im September vor Ort besuchen, um die bisherigen Fortschritte zu überprüfen und sicherzustellen, dass die ergriffenen Maßnahmen auf Dauer Bestand haben.

Die Agentur erwartet, dass das Land ein hohes politisches Engagement zeigt, um die Geldwäscheprävention weiter zu stärken.

Sobald der Bericht des Expertenteams vorliegt, werden die Beratungen in der Plenarsitzung im Oktober 2023 stattfinden, und Panamas Streichung von der grauen Liste könnte offiziell gemacht werden.

Übersetzt mit http://www.DeepL.com

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