Mein 90-Tage-Aufstieg zum KI-Gipfel

Von UNTERNEHMER ⟴ WEGWEISER (@u_wegweiser)

Ein Artikel von Carlos E. Perez (@IntuitMachine), veröffentlicht am 17. Januar auf X, spricht vielen KI-Anwendern aus der Seele: Viele von uns stecken auf einem mittelmäßigen Nutzungsniveau fest und schöpfen nicht das volle Potenzial der Künstlichen Intelligenz aus. 

Perez vergleicht die Entwicklung unserer KI-Interaktionen mit den Stufen der Ego-Entwicklung nach Jane Loevinger – von impulsiven Befehlen bis hin zur symphonischen Orchestrierung, bei der KI zu einem intuitiven Partner wird. 

Das hat mich inspiriert: Warum nicht eine 90-Tage-Reise antreten, um vom „Gespräch“ zur „Meisterschaft“ aufzusteigen? In diesem Blog-Beitrag teile ich meinen Plan und lade Dich ein, mitzumachen.

Der Ursprung: Eine vergessene Mission

Als ich diesen Blog vor Jahren begann, war es mein Anliegen, die Lücke zwischen dem damaligen Stand der Informationstechnologie und dem Anwenderwissen zu schließen. Ich wollte als Wegweiser dienen – Unternehmer, die Pfade in unbekanntes Terrain weisen. Doch über die Jahre habe ich diesen Fokus verloren. Stattdessen habe ich mich auf knappe X-Posts konzentriert, da die Plattform unter Elon Musk zu einer exzellenten Informationsquelle geworden ist. Praktisch, aber oberflächlich.

Mit der zunehmenden Durchdringung unseres Alltags durch KI wird mein ursprünglicher Ansatz jedoch aktueller denn je. Die Technik rast voran – von Chatbots zu autonomen Systemen –, doch viele Anwender hinken hinterher. Perez‘ Artikel mahnt: Wenn wir KI wie ein Werkzeug behandeln, bleiben wir stecken. Stattdessen sollten wir sie als intelligenten Partner sehen, der unsere Kognition verstärkt. Diese Lücke zu schließen, ist meine neue Mission.

Zwei Pfade in die KI-Welt

Meine Beiträge lassen sich zwei Kategorien zuordnen:

  1. Künstliche Intelligenz verändert Deine Welt – Eine Reise in unbekanntes Territorium
    Diese Kategorie richtet sich an Normalverbraucher: Wie verändert KI Deinen Alltag? Stelle dir vor, der Kühlschrank plant Mahlzeiten basierend auf Gesundheitsdaten, oder das Auto fährt autonom durch Staus. Aber was bedeutet das für Privatsphäre, Jobs und Ethik? Hier gebe ich Hintergrund, ohne technische Tiefe – stattdessen Szenarien, die zum Nachdenken anregen. Keine Anleitungen, sondern Orientierung: Wie stellst Du dich auf diese neue Welt ein?
  2. Künstliche Intelligenz effizient nutzen – Schritt für Schritt zum Profi werden
    Für fortgeschrittene Nutzer, die Optimierungsbedarf erkannt haben: Basierend auf Perez‘ Framework, wie wirst Du vom „Verkäufer“ (transaktionale Prompts) zum „Maestro“ (orchestrierte Partnerschaft)? Ich teile meine 90-Tage-Reise: Wöchentliche Ziele, tägliche Übungen, um Feedback-Schleifen, Visualisierungen und Respekt in Deine KI-Interaktionen zu integrieren. Das Ziel? 10x Produktivität, wie Perez verspricht.

Diese Kategorien ergänzen sich: Die erste weckt Neugier, die zweite bietet Tiefe. Beide schließen die Lücke zwischen Technik und Anwender.

Mein 90-Tage-Plan: Von der Konversation zur Orchestrierung

Inspiriert von Perez, starte ich eine strukturierte Reise. Ich bin derzeit zwischen „konversationell“ (normale Prompts) und „kollaborativ“ (iterative Loops), aber das Ziel ist die „Orchestrierung“ – wo KI Deine Intuition verstärkt. Hier ein Überblick (detailliert in Folgeartikeln):

  • Phase 1 (Wochen 1-4): Kollaborativ festigen – Baue Kontext-Schleifen auf. Beispiel: Statt „Schreib einen Artikel“, iteriere: „Kritisiere meinen Entwurf und schlage Verbesserungen vor.“
  • Phase 2 (Wochen 5-8): Autonom werden – Integriere Visuals und Neugier. Metaphorisch: KI als Orchester, Du als Dirigent.
  • Phase 3 (Wochen 9-12): Orchestrieren – 10x-Ausbeute durch intuitive Partnerschaft. Tracke Fortschritte in einem Journal.

Ich widme 1-2 Stunden an 5 Tagen pro Woche. Tools? Unabhängig – Grok, ChatGPT oder Gemini. Der Schlüssel: Behandle KI mit Respekt, um Resonanz zu erzeugen.

Was erwartet uns im KI-Zeitalter?

KI verändert nicht nur Tools, sondern unser Denken. Perez warnt vor „Fight or Flight“: Widerstand gegen Veränderung hält uns zurück. Für Normalverbraucher: Bereite Dich auf smarte Häuser vor, die lernen – aber lerne Du auch, Daten zu schützen. Für Profis: Nutzt KI, um Ideen zu amplifizieren, z.B. in der Geschäftsentwicklung (wie meine eigenen Projekte).

Aufruf zum Handeln

Folge @u_wegweiser auf X für Teaser und Diskussionen. Bewerte den Beitrag, kommentiere mit deinen Erfahrungen – lass uns eine Community formen! Für mehr Tiefe wird zu gegebener Zeit ein Newsletter diesen Blog ergänzen.

Du bist eingeladen, dich meiner Reise anzuschließen! Teile deine eigenen Erfahrungen in den Kommentaren. Gemeinsam schließen wir die Lücke.

Studie: Intervalltraining für geistige Fitness

Der folgende Artikel wurde im Juli 2024 von der University of Queensland veröffentlicht:

Eine Längsschnittstudie von Forschern der University of Queensland hat ergeben, dass hochintensives Intervalltraining die Gehirnfunktion älterer Erwachsener bis zu 5 Jahre lang verbessert.

Der emeritierte Professor Perry Bartlett und Dr. Daniel Blackmore vom Queensland Brain Institute der Universität Queensland leiteten die Studie, bei der Freiwillige körperlich trainierten und Gehirnscans durchgeführt wurden. 

  Der emeritierte Professor Perry Bartlett und Dr. Daniel Blackmore haben nachgewiesen, dass hochintensives Training die kognitiven Fähigkeiten gesunder älterer Menschen verbessert und diese Verbesserung bis zu fünf Jahre lang erhalten bleibt. 

Der emeritierte Professor Bartlett sagte, es sei die erste kontrollierte Studie dieser Art, die zeige, dass Bewegung die kognitiven Fähigkeiten gesunder älterer Menschen verbessern und nicht nur den kognitiven Verfall verzögern könne.

„Sechs Monate hochintensives Intervalltraining reichen aus, um den Schalter umzulegen“, so der emeritierte Professor Bartlett.

„In früheren präklinischen Arbeiten haben wir herausgefunden, dass Bewegung Stammzellen aktivieren und die Produktion von Neuronen im Hippocampus steigern kann, was die kognitiven Fähigkeiten verbessert.

„In dieser Studie nahm eine große Gruppe gesunder 65- bis 85-jähriger Freiwilliger an einem sechsmonatigen Trainingsprogramm teil, unterzog sich Biomarker- und Kognitionstests und machte hochauflösende Gehirnscans.

„Wir haben sie fünf Jahre nach dem Programm weiter beobachtet, und es war unglaublich, dass sich ihre kognitiven Fähigkeiten immer noch verbessert haben, auch wenn sie die Übungen nicht mehr gemacht haben.“

Das Altern ist eines der größten Risiken für Demenz, eine Krankheit, von der fast eine halbe Million Australier betroffen sind.

„Wenn es uns gelingt, den Verlauf des Alterns zu verändern und die Menschen mit einer einfachen Maßnahme wie Bewegung länger kognitiv gesund zu halten, können wir unserer Gesellschaft möglicherweise die enormen persönlichen, wirtschaftlichen und sozialen Kosten ersparen, die mit Demenz verbunden sind“, so der emeritierte Professor Bartlett. 

Die emeritierte Professorin Bartlett und Dr. Blackmore arbeiteten mit Ehrenprofessor Stephan Riek und der School of Human Movement and Nutrition Sciences der UQ zusammen.

Im Rahmen der Studie bewerteten die Forscher die Auswirkungen von drei Trainingsintensitäten: 

– Niedrig – vor allem Motorik, Gleichgewicht und Dehnung

– Mittel – zügiges Gehen auf einem Laufband

– Hoch – vier Zyklen Laufen auf einem Laufband bei nahezu maximaler Anstrengung

Dr. Blackmore erklärte, dass nur das hochintensive Intervalltraining zu einer kognitiven Verbesserung führte, die bis zu 5 Jahre lang erhalten blieb.

„Auf hochauflösenden MRT-Scans dieser Gruppe sahen wir strukturelle und konnektive Veränderungen im Hippocampus, dem Bereich, der für Lernen und Gedächtnis zuständig ist“, so Dr. Blackmore.

„Wir fanden auch Biomarker im Blut, die sich in Korrelation zu den Verbesserungen der kognitiven Fähigkeiten veränderten.

„Biomarker können bei der Vorhersage der Wirksamkeit der sportlichen Betätigung einer Person nützlich sein.

Angesichts der Tatsache, dass 1 von 3 Menschen im Alter von 85 Jahren wahrscheinlich an Demenz erkrankt, sagte Dr. Blackmore, dass die Auswirkungen der Forschung weitreichend seien.  

„Unsere Ergebnisse können als Grundlage für Bewegungsrichtlinien für ältere Menschen dienen, und weitere Forschungen könnten verschiedene Arten von Bewegung untersuchen, die in die Altenpflege integriert werden könnten“, sagte er.

„Wir untersuchen jetzt die genetischen Faktoren, die die Reaktion einer Person auf Bewegung regulieren können, um zu sehen, ob wir feststellen können, wer auf diese Intervention anspricht und wer nicht.

„Auch die Verwendung von Biomarkern als Diagnoseinstrument für körperliche Betätigung muss weiter erforscht werden.

Die Forschungsergebnisse wurden in der Zeitschrift Aging and Disease veröffentlicht.

Sie wird laufend von der Stafford Fox Medical Research Foundation unterstützt.

Aller Anfang ist schwer

Über das Leben am Pazifikstrand Panamas blogge ich hobby-mäßig schon seit vielen Jahren unter dem Titel besserpanama und das funktioniert auch ganz gut. Ein Unternehmer-Wegweiser ist kein Hobbyprojekt, sondern verlangt mehr Aufwand und Professionalität. Das will ich leisten.

In Sachen Content gibt es mehr als genug. Woran es noch mangelt, ist eine übersichtliche Struktur und die Verbindung zu Social Media wie Twitter und LinkedIn. Daran arbeite ich gerade und das Twitter-Konto ist schon als @u_wegweiser provisorisch eingerichtet, Kurzform für Unternehmer-Wegweiser.

Wenn ich sagte, dass es genug Inhalt zu den relevanten Themen gibt, dann bedeutet das trotzdem, dass es in verständliche Postings gefasst werden will. Klar kann ich ChatGPT oder ein anderes KI-Produkt die Artikel schreiben lassen, aber was da bisher in anderen Zusammenhängen herauskam, will ich niemand anbieten. Auch wenn man den Inhalt konkret vorgeben und den Stil in weiten Grenzen beeinflussen kann, war das alle sterile Massenware. Und ehe ich daraus wieder einen akzeptablen Beitrag mache, kann ich es auch gleich selber schreiben.

Irgendwann werde ich so ein Werkzeug mal mit meinen Texten füttern und ihm damit meinen Schreibstil beibringen, aber das hat derzeit keine Priorität. Natürlich werde ich dann auch im KI-Bereich dieses Blogs berichten, wie man das macht und was dabei herauskommt.

Zur Erinnerung nochmal die Themenkomplexe, auf die sich dieses Blog konzentrieren wird:

  • GLOBAL. Vieles was in Weltpolitik und -wirtschaft passiert, hat Auswirkungen auf Märkte und damit mehr oder weniger direkt auf Ihr Unternehmen. 
  • DIVERSIFIZIERUNG. Veränderungen sind die einzige Konstante im Geschäftsleben und das gilt jetzt mehr als zuvor. Es ist deshalb unverzichtbar, bei Produkten, Märkten und Standorten Optionen zu haben.  
  • DIGITAL. Digitalisierung hat erhebliches Potential und ist Voraussetzung, die nächste große Herausforderung (KI) meistern zu können. Hier werden Erfolgsgeschichten erzählt, keine Märchen. 
  • KI. Künstliche Intelligenz ist im Alltag angekommen, kann Prozesse in vielen Bereichen optimieren, Produktivität messbar steigern.  
  • BITCOIN. Lange Jahre ignoriert, haben führende Finanzunternehmen nun eine Wende vollzogen und steigen ein. Keine Anlageklasse hat eine Wertsteigerung aufzuweisen, wie Bitcoin. 
  • LIFESTYLE. Ein Unternehmen führen, ist ein Knochenjob. Gesundheit und Fitness sind unverzichtbar, um das gut durchzustehen. 

Ganz am Rande: Ich habe im Deutschland-Urlaub mal drei Wochen lang ein Elektroauto gefahren, den BMW iX. Meine Eindrücke finden Sie hier,

Wenn Sie diesem Blog folgen wollen, dann bitte Email-Adresse angeben. Diese wird in keinem Fall mit Dritten geteilt. Den Post selbst können Sie gern teilen.

Folgen Sie @u_wegweiser auf X

Besuchen Sie auch meinen Blog besserpanama.com. Mehr von mir gibt es in der edition besserpanama bei Amazon.